Du hast dich so verändert, ich weiß gar nicht, was ich davon halten soll. Im Prinzip könnte es mir egal sein, aber ich bin nun mal so, dass ich Menschen gegenüber, die einmal auf irgend eine Weise in meinem Herzen waren, nicht einfach so negative Gefühle gegenüber bringen kann.
Deshalb schockiert mich diese aktuelle Entwicklung auch so unheimlich.
Du hattest mal Werte, Prinzipien, warst ein Mensch, der Respekt verdient hat. Inzwischen reitest du dich von der einen Scheiße in die nächste. Du machst nicht nur dich kaputt (und das tust du, nur siehst du es noch nicht), du machst auch noch Leute in deinem Umfeld kaputt. Das merkst du zwar noch nicht, aber es entwickelt sich langsam in die Richtung.

Ich finde es unheimlich schade, weil nichts mehr von dem Menschen übrig geblieben ist, der du einmal warst, als ich dich kennen lernte. Nichts.
Du hast dich selbst gesucht und hast jetzt jemand anderen gefunden, den du verkörperst. Möglicherweise bleibst du dabei, weil du dir da eine Basis gebildet hast, mit Menschen um dich herum, die dir etwas bedeuten. Das ist das erste Mal, dass du richtig lebst, aber du überstürzt es, du stürzt in irgend ein Loch und kommst da alleine nicht mehr heraus. Ich kenne dich besser als du denkst und das weißt du. Du wirst unten sein, aber immer noch die Nase über allem drüber und dein Stolz wird es dir nicht erlauben, mit Hilfe raus zu kommen. Es tut mir schon jetzt Leid, weil ich weiß, wie es kommen wird.

Wie gesagt, ich kenne dich (leider) zu gut.

Ich bin froh, dass du in meinem Leben keine Rolle mehr spielst, sondern nur einen Teil meiner Vergangenheit geprägt hast, die mich ein Stück weit zu der Person gemacht hat, die ich jetzt bin. Ich habe mich besser kennen gelernt, ich habe gelernt, wie ich mit Menschen umgehen kann, darf und soll und vor allem habe ich gelernt, stark zu sein und dass am Ende alles gut wird.

Ich hoffe, ich konnte dir auch etwas Hirn eintreiben.
Ansonsten, schönes Rest-Leben.

Edit: Merke grade, dass dies – obwohl ich nur an eine Person dachte – auf mehrere Personen zutreffend sein könnte. Interessant.

H&M hat mir vor einer Woche den neuen Katalog geschickt

und ich muss sagen, ich war noch nie so begeistert von einer Kollektion. total simpel, nichts ausgeflipptes, nichts überhebliches, nicht zu sexy, nicht zu kurz, … genau mein Stil. und das auch noch ziemlich günstig.

und vor allem begünstigt die aktuelle Mode meine Figur. obenrum locker, damit man den dicken Schwabbelbauch nicht sieht, untenrum Leggins. genau meins.

um dennoch etwas mehr in Form zu kommen, mach ich jetzt Sport. Pilates. jawoll. dann bin ich mal raus.

der Mensch ist ein Gewöhnungstier.

so heißt’s doch immer so schön. der mensch ist in der Lage, sich an alles zu gewöhnen. Positives wie Negatives.

das ist vor allem in Beziehungen schädlich, weil entweder wird man vom Partner unangemessen behandelt, aber gewöhnt sich dran und findet sich damit ab. oder alles läuft blendend, der Partner trägt einen auf Händen, aber irgendwann sieht man das Besondere nicht mehr. wie findet man da bitte das Mittelmaß?

man gewöhnt sich auch an Stress, an Langeweile, an Überforderung oder Unterforderung. man gewöhnt sich dran, mies behandelt zu werden, für einen Idioten gehalten zu werden, beneidet zu werden, geliebt zu werden.

was muss geschehen, damit wir überrascht sind?

einmal die Welt wieder mit Kinderaugen sehen.

ich mag mich.

das kann ich mit Fug und Recht behaupten.

ich verfüge über die Fähigkeit zur Selbstreflexion und tue alles, was ich tue, bewusst. ich entscheide mich bewusst dazu, etwas zu sagen, etwas zu machen, auf eine bestimmte Weise zu reagieren.
ich weiß wie ich auf andere Menschen wirke und ich weiß meistens haargenau, was jemand von mir hält. was das betrifft, kann ich in die Köpfe der Menschen schauen. und am besten in meinen eigenen.
ich mag mich so, wie ich bin.
in meiner Pubertät genoss ich es, diverse Selbstbeschreibungen bei diversen Internetcommunities von mir zu veröffentlichen. Ein Satz, der dabei häufig vorkam war „ich bin gut, so wie ich bin, sonst würd‘ ich ja was dran  ändern.“
inzwischen kann ich schon etwas besser in Worte fassen, was ich da gemeint habe, ohne es genau zu wissen. wie gesagt, ich finde gut wie ich bin und was ich bin. und ich bin mir dessen bewusst, wie ich bin. und wäre es nicht so, dass ich mich mögen würde, hätte ich genügend Kraft, mich zu ändern.

tue ich aber nicht.

ich habe einen neuen Blog

einen, der meine Rezepte behandelt.

da ich immer mehr koche und ich für mich etwas gesucht habe, wo ich die Rezepte klar strukturiert ordnen kann, beschloss ich, das in Form eines Blogs zu tun. so kann ich selbst sehen, wann ich was gemacht habe & wie es war, kann aber auch anderen Leuten Anregungen geben.

(Sara kocht)

sonst passiert nicht viel. heute gehen Dennis und ich in die Stadt um mal nach ein paar guten Tätowierern zu schauen. hoffentlich finden wir etwas Gutes und Günstiges :)

ich habe bald Geburtstag.

und dieses Jahr wünsche ich mir nur liebe Glückwünsche! :) aber für diejenigen, die mir dennoch etwas schenken wollen (und ich weiß, da gibt es ein paar) habe ich eine Wunschliste zusammengestellt. es ist eine ziemlich lange Liste und das heißt nicht, dass ich dieses Jahr all diese Sachen haben will. es heißt nur, dass ich viel Auswahl lasse :) ich brauche dafür nichts anderes zu kriegen als Sachen von dieser Liste. da ist alles drauf, was ich mir wünsche!

Wunschliste

wer mag, kann ja mal vorbeischauen und mir etwas schenken :D

P.S. ich habe das Layout des Blogs geändert.

also ich find Fußball wichtig.

zumindest während der Weltmeisterschaft.

jetzt hassen mich sicher wieder alle, weil das so ne Aussage ist wie „Weihnachten ist das Fest der Liebe, da muss man nett zueinander sein.“ – aha. und sonst nicht? oder am Valentinstag muss der Freund nett zu einem sein.
ich bin mir dessen bewusst, dass wahre Fußballfans mich jetzt für diese Aussage verabscheuen, aber ich will einmal erläutern, wieso ich das denke.
ich selbst interessiere mich auch außerhalb der WM ein wenig für Fußball. nicht in ausgefallenem Maße. viel weiß ich nicht. aber wie es bei der Bundesligatabelle aussieht, ist mir nicht ganz fremd. aber wenn es losgeht mit der Weltmeisterschaft, dreh ich am Rad. ich hänge Deutschlandflaggen auf, ich schaue jedes Spiel, ich freu mich über jedes Tor meiner Favoriten und bin am Boden, wenn eine von mir gemochte Mannschaft nicht siegt und ausscheidet.

und es geht vielen Menschen so.

und genau das ist gut. wie sehr man zusammengeschweißt wird, dadurch, dass man sich mit einer Mannschaft identifiziert. ich habe wieder mit Leuten zu tun, die ich jahrelang nicht kontaktiert habe. und Deutschland kann endlich wieder ein wenig Nationalstolz zeigen. ist doch auch mal schön.

soviel dazu. ich bin raus. musst einfach mal wieder ein wenig Senf abgeben.
zwecks Kind wird das ja immer schwerer, einfach mal irgendeinen Blödsinn zu posten. aber das find‘ ich eigentlich ganz gut so :)